Pressestimmen
"Zuweilen spielte Jaenicke geschickt mit den Erwartungen der begeisterten Zuhörer. "Ohne dich" war ein Lied betitelt. Und nach einem traurig Vorspiel, erwartete ein jeder, das Jaenicke ein Herzschmerz - Lied anstimmt. Doch weit gefehlt. "Die Welt wär zu ertragen - ohne dich!" hob er mit beißendem Spott an und zielte auf Besserwisser ebenso wie auf Beamte, und schließlich auf sich selbst: "Ohne mich wär die Welt ein Paradies". (Delmenhorster Kreisblatt, 20.10. 2011)
"Schwarzer Humor und kuriose Liebeslieder - Mit ausgeprägtem Wortwitz und den ganz feinen Untertönen nahm Jaenicke die Schwachpunkte unserer Gesellschaft gnadenlos aufs Korn. . . Familienidylle am Sonntagnachmittag, der gute Schein bleibt gewahrt, doch hinter den Kulissen bangt man um den Arbeitsplatz. "Gut, dass wir nicht wissen, was unser netter Nachbar nebenan so alles treibt, wenn Sie es trotzdem hören wollen, haken sie sich ein und schunkeln mit." Jaenickes Nachbarlied entpuppte sich als das reinste Sündenregister. Nach außen bibelfest und ein Ehrenmann, doch im Verborgenen trägt er eine ganz schwarze Weste.
Auch ein kurioses Liebeslied fehlte nicht. Nicht die holde Weiblichkeit wurde angehimmelt. Anstelle von Rosen ging es um Rosmarien und Nelken und um ein Tete-à-tete an der Fleischtheke ... und Jaenickes wahre Liebe ist ein schmackhafter Rinderbraten. ...
Zu guter Letzt erfüllte sich Jaenicke einen lang gehegten Traum: Einmal so singen wie der französische Chansonnier Jacque Brel - und das, ohne die Sprache zu kennen. Mit dem frankophilen Spottlied, ein echtes Meisterwerk, gelang Jaenicke der krönende Abschluss.
(gekürtzter Artikel aus dem "Weser Kurier" vom 26.7.2010)
"Höllisch aufpassen mussten die Zuhörer, um keine der herrlich witzigen Pointen zu verpassen, die der Satiriker mit schnellem Redefluss abfeuerte. . . . ein Kabarettist, der auf höchstem Niveau zu plaudern, zu musizieren und zu kritisieren verstand....
Erwähnt seien die Titel "Tanz den Che Guevara", "Verbandsbastelstunde" oder der anfängliche Rückblick auf die vier Jahreszeiten: Winter, Frühling ("der Mai ist der Monat der Bänderrisse"), Sommer ("bei 36 Grad im Schatten werd´n die Alten nicht mehr alt") und Herbst ...
Er möge doppeldeutige Texte, erklärte der Musiker. Er sei Kreisler - Verehrer und möge den Sprachartisten Sebastian Krämer. Doch schnell war klar: Wenn sich Friedemann Jaenicke an das Klavier setzt, dann findet er das, was jeder Liedermacher braucht: einen ganz eigenen und unverwechselbaren Ton."
(gekürtzter Artkel der "Kreiszeitung" vom 26.7.2010)
"Die zum Teil im schnellen Stakkato dahingeratterten Worte erreichen manchmal erst nach einer Weile den Aha-Effekt. Ein Liebeslied an die Kaffeemaschine, “der nette Nachbar” und Spannung pur bei “die Gefahr” mischte er grandios mit kleinen Sketchen, wie z.B. eine Trauung in 2:17 Min.. Mich erinnerten manche Ausführungen etwas an Ulrich Roski, dennoch ist Friedemann einzigartig in Ausdruck und Charme. Er weiss die vielen Facetten geschickt einzusetzen. Bei “verkauf dich” kommt man als geneigter Bürger schon mal ins Grübeln und darf sich bei “Hahahahahaha” so richtig kringeln - zu schön! Man/Frau muss ihn wirklich erleben - ein Hochgenuss, beste Unterhaltung und persönliche Ansprache - eine würzige Mischung für einen wirklich amüsanten Abend!" (www.kulturlabskaus.de)
"In selbst geschriebenen Liedern und Texten zeigte er seine humorvolle Sicht auf die Dinge des Alltags und sorgte damit für viel Gelächter." (Weser Kurier)
"Charmant und gleichzeitig zynisch mit Liedern wie: Verkauf dich!" (Oberhessische Presse)
"Friedemann Jaenicke, stellte von Anfang an klar, "daß er nicht zum Spaß hier ist". Der Auftritt des Klavierspielers lebte von seinem Mienenspiel, das dem Fingerspiel auf den Tasten kaum nachstand." (Marburger Neue Zeitung)

